Skip to content
UNSERE AGBs

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB) für das Speedlaunch-Beratungsprogramm

Stand: 20. April 2026

§ 1 Geltungsbereich, Vertragspartner

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB") gelten für alle Verträge über die vom Anbieter auf der Website https://speedlaunch.de angebotenen individuellen 1:1-Beratungs- und Begleitungsprogramme (nachfolgend einheitlich „Programm"), die zwischen

Ventura Life Design
Inhaber: Alexander Freytag
Fehrbelliner Straße 46
10119 Berlin
Telefon: +49 151 56075879
E-Mail: alexander@venturalife.de

(nachfolgend „Anbieter") und dem Kunden zustande kommen. Die konkreten Merkmale der Leistung (insbesondere Bezeichnung des Programms, Preis, Anzahl und Dauer der Sessions, Vertragslaufzeit, Zahlungsmodalitäten) ergeben sich aus der Bestellübersicht, die dem Kunden vor Absenden der Bestellung auf der Website in Textform zugänglich gemacht wird, sowie aus der anschließenden Bestätigungs-E-Mail des Anbieters (nachfolgend gemeinsam „Leistungsvereinbarung"). Die Leistungsvereinbarung ist Bestandteil des Vertrags und geht diesen AGB bei Widerspruch in den konkreten Leistungsmerkmalen vor.

(2) Kunde im Sinne dieser AGB kann sowohl ein Verbraucher (§ 13 BGB) als auch ein Unternehmer (§ 14 BGB) sein. Die in diesen AGB enthaltenen Regelungen zum Widerrufsrecht (§ 8), zum vorzeitigen Leistungsbeginn (§ 9) sowie zum Verbrauchergerichtsstand (§ 16 Abs. 2) gelten ausschließlich gegenüber Verbrauchern. Gegenüber Unternehmern gelten insoweit die nachfolgend jeweils gesondert gekennzeichneten Regelungen.

(3) Abweichende Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihnen in Textform zustimmt.

(4) Vertragssprache ist Deutsch. Gegenüber Verbrauchern mit gewöhnlichem Aufenthalt in einem anderen EU-Mitgliedstaat bleiben zwingende Verbraucherschutzvorschriften des dortigen Rechts gemäß Art. 6 Rom-I-VO unberührt.

(5) Vertragspartner können ausschließlich natürliche Personen sein, die das 18. Lebensjahr vollendet haben und unbeschränkt geschäftsfähig sind, sowie juristische Personen und rechtsfähige Personengesellschaften. Der Anbieter behält sich das Recht vor, bei begründetem Verdacht auf Minderjährigkeit die Erfüllung des Vertrags zu verweigern und bereits geleistete Zahlungen zurückzuerstatten.

§ 2 Vertragsgegenstand, Leistungsbeschreibung

(1) Gegenstand des Vertrags ist die Erbringung individueller, persönlicher Beratungs- und Begleitungsleistungen durch den Anbieter im Format 1:1 Live-Sessions, die den Kunden in seiner konkreten unternehmerischen Situation bei der Entwicklung eines eigenen Neben-Geschäfts unterstützen. Der Vertragstypus ist der Dienstvertrag gemäß § 611 BGB.

(2) Der Anbieter schuldet ausschließlich das ernsthafte, fachkundige Bemühen um den Beratungserfolg, nicht den Eintritt eines bestimmten wirtschaftlichen, beruflichen oder persönlichen Erfolgs. Insbesondere wird kein bestimmter Umsatz, Gewinn, Kundenstand, keine bestimmte Reichweite und kein sonstiges unternehmerisches Ergebnis geschuldet oder zugesichert.

(3) Schwerpunkt der Leistung ist die individuelle, persönliche Beratung und Begleitung des Kunden. Es handelt sich nicht um einen Fernlehrgang im Sinne des § 1 Abs. 1 FernUSG. Eine planmäßige Vermittlung strukturierter Lehrinhalte mit vertraglich angelegter individueller Lernerfolgskontrolle ist nicht geschuldet. Inhalt, Themen und Reihenfolge der einzelnen Sessions ergeben sich aus der jeweils aktuellen individuellen Situation des Kunden und werden nicht vorab curricular festgelegt. Bei summarischer Gesamtbetrachtung überwiegt die individuelle Beratungsleistung in Dauer, wirtschaftlichem Wert und praktischer Relevanz für den Kunden deutlich sämtliche Nebenleistungen nach Absatz 7.

(4) Hauptleistung ist die individuelle persönliche Beratung in Form von 1:1 Live-Sessions über Video-Konferenz als bidirektionale, synchrone Echtzeitkommunikation. Anzahl, Dauer und Frequenz der Sessions sowie die Vertragslaufzeit ergeben sich aus der Leistungsvereinbarung nach § 1 Abs. 1.

(5) Die Hauptleistung nach Absatz 4 wird ausschließlich im 1:1-Format mit dem Kunden allein erbracht. Ergänzend steht dem Kunden als unentgeltliche, akzessorische Nebenleistung die in Absatz 7 lit. d beschriebene Open Sparring Hour zur freiwilligen Teilnahme offen. Moderierte Gruppen-Lehrveranstaltungen, strukturierte Gruppen-Trainings, Gruppen-Workshops mit Curriculum oder Q&A-Formate zu vorab vermittelten Lehrinhalten sind weder Gegenstand der Hauptleistung noch der Nebenleistungen.

(6) Die 1:1-Sessions werden nicht aufgezeichnet. Der Kunde erhält keinen Zugriff auf Session-Mitschnitte. Notizen zur Session fertigt jede Partei für sich an.

(7) Akzessorische Zusatzleistungen, die der Anbieter dem Kunden unentgeltlich zur unterstützenden Nutzung im Rahmen der Hauptleistung nach Absatz 4 zur Verfügung stellt, sind:

a) Digitale Begleitmaterialien: Zugang zu einer Auswahl selbstproduzierter Video-Einführungen und schriftlicher Anleitungen zu einzelnen Themen, die in Sessions aufkommen können. Diese Materialien stellen keinen strukturierten Lehrgang dar, folgen keiner vorgegebenen Reihenfolge, enthalten keine Lernzielkontrollen und werden nach billigem Ermessen des Anbieters kuratiert, ergänzt oder ersetzt.

b) Community-Zugang: Zugang zu einer vom Anbieter bereitgestellten Online-Plattform zum Peer-Austausch unter Teilnehmenden des Programms. Die Community dient ausschließlich dem informellen Austausch zwischen den Teilnehmenden. Eine moderierte Lehr-, Betreuungs-, Q&A- oder Prüfungstätigkeit des Anbieters ist mit dem Community-Zugang nicht verbunden. Antworten anderer Teilnehmender sind keine Beratungsleistung des Anbieters. Die eingesetzte Plattform ist in der Leistungsvereinbarung benannt; der Anbieter kann die Plattform aus technischen oder organisatorischen Gründen durch eine vergleichbare Plattform ersetzen.

c) SaaS-Tool-Nutzung: Befristete Nutzungslizenz an ausgewählten KI-Anwendungen des Anbieters als Arbeitsmittel zur Unterstützung der eigenen unternehmerischen Arbeit des Kunden während der Vertragslaufzeit. Die bei Vertragsschluss konkret zur Verfügung stehenden SaaS-Tools werden in der Leistungsvereinbarung benannt. Die Einzelheiten regelt § 6.

d) Open Sparring Hour: Einmal wöchentlich stattfindender, offener Live-Austausch im Gruppen-Format über Video-Konferenz (nachfolgend „Open Sparring Hour"). Die Open Sparring Hour ist eine unselbständige, akzessorische Nebenleistung zur 1:1-Hauptleistung nach Absatz 4 und dient ausschließlich dem informellen, synchronen Beratungs-Austausch zwischen dem Anbieter und den aktuell teilnehmenden Programm-Kunden zu deren jeweils aktuellen individuellen unternehmerischen Fragestellungen. Die Open Sparring Hour findet ausschließlich live in bidirektionaler, synchroner Echtzeitkommunikation statt; eine Aufzeichnung oder ein zeitversetzter Abruf erfolgt nicht. Inhalt und Verlauf der Open Sparring Hour ergeben sich ad hoc aus den von den Teilnehmenden freiwillig eingebrachten Fragestellungen aus ihrer eigenen unternehmerischen Praxis. Ein vorab festgelegtes Curriculum, ein Lehrplan, eine Themenstruktur, eine Vor- oder Nachbereitung, eine Lern- oder Lernerfolgskontrolle, Übungs- oder Hausaufgabenkomponenten bestehen nicht. Beiträge des Anbieters im Rahmen der Open Sparring Hour sind individuelle, situative Beratungs-Impulse in Reaktion auf eingebrachte Fragestellungen und stellen keine planmäßige Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten im Sinne des § 1 Abs. 1 FernUSG dar. Die Einzelheiten regelt § 6 Abs. 6.

(8) Die Leistungen unter Absatz 7 sind unselbständige Nebenleistungen zur Hauptleistung. Ein eigenständiger Anspruch auf einen bestimmten Zustand, eine bestimmte Verfügbarkeit, einen bestimmten Funktionsumfang oder eine bestimmte Anzahl dieser Nebenleistungen besteht nicht.

(9) Eine individuelle Kontrolle des Lernfortschritts oder Lernerfolgs des Kunden wird vom Anbieter nicht geschuldet und ist nicht Gegenstand des Vertrags. Ein vertragliches Fragerecht des Kunden in Bezug auf „Kursinhalte", „Lehrstoffe" oder „erlernten Stoff" wird nicht eingeräumt. Fragen, die der Kunde im Rahmen der Hauptleistung oder der Open Sparring Hour einbringt, dienen ausschließlich der Beratung zu dessen individueller unternehmerischer Situation.

(10) Schwerpunktbestimmung: Der Schwerpunkt des Vertrags liegt ausschließlich auf der individuellen, persönlichen Beratung und Begleitung des Kunden durch den Anbieter im 1:1-Format nach Absatz 4. Sämtliche weiteren Leistungen nach Absatz 7 - einschließlich digitaler Begleitmaterialien, Community-Zugang, SaaS-Tool-Nutzung und Open Sparring Hour - sind unselbständige, akzessorische Nebenleistungen, die die Hauptleistung lediglich ergänzen, aber den Vertragscharakter nicht prägen. Der Vertrag ist Dienstvertrag nach § 611 BGB mit Schwerpunkt auf individueller Beratung, nicht auf Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten.

§ 3 Vertragsschluss

(1) Die Darstellung des Programms auf der Website stellt kein rechtlich bindendes Angebot, sondern eine Aufforderung zur Abgabe eines Angebots (invitatio ad offerendum) dar.

(2) Der Bestellprozess erfolgt über eine Bestellübersichtsseite auf der Website https://speedlaunch.de. Auf dieser Seite werden dem Kunden unmittelbar vor Absenden der Bestellung die wesentlichen Merkmale des Programms, der Gesamtpreis (einschließlich aller Preisbestandteile), die Vertragslaufzeit, die Zahlungsmodalitäten sowie Name und Anschrift des Anbieters angezeigt (§ 312j Abs. 2 BGB i.V.m. Art. 246a § 1 Abs. 1 EGBGB).

(3) Durch Anklicken der Schaltfläche „Zahlungspflichtig bestellen" (oder einer entsprechenden Schaltfläche mit vergleichbarer, eindeutiger Formulierung gemäß § 312j Abs. 3 BGB) gibt der Kunde ein verbindliches Angebot auf Abschluss des Vertrags ab.

(4) Vor Absenden der Bestellung wird der Kunde über separat zu setzende, nicht vorausgewählte Auswahlfelder („Checkboxen") ausdrücklich aufgefordert:

a) die Geltung dieser AGB sowie die Kenntnisnahme der Widerrufsbelehrung zu bestätigen,

b) ausdrücklich zu verlangen, dass der Anbieter mit der Erbringung der Beratungsleistung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnt, und zugleich zur Kenntnis zu nehmen, dass bei Widerruf für bis dahin erbrachte Teilleistungen Wertersatz gemäß § 357a Abs. 2 BGB zu leisten ist (siehe § 9).

Ohne diese ausdrücklichen Bestätigungen kann die Bestellung nicht abgeschlossen werden. Die AGB und die Widerrufsbelehrung sind vor Vertragsschluss jederzeit unter den in Absatz 2 genannten Wegen in einer Weise abrufbar und speicherbar, die ihre zumutbare Kenntnisnahme durch den Kunden ermöglicht (§ 305 Abs. 2 BGB).

(5) Der Vertrag kommt mit der Bestätigung des Zahlungseingangs durch den Anbieter (bzw. Stripe als Zahlungsdienstleister) und dem Versand einer Bestätigungs-E-Mail an die vom Kunden angegebene E-Mail-Adresse zustande. Diese E-Mail enthält die Vertragsbestätigung, die Rechnung, die Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular sowie diese AGB als PDF-Anhang (dauerhafter Datenträger gemäß § 126b BGB).

§ 4 Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gilt der in der Leistungsvereinbarung (Bestellübersicht / Bestätigungs-E-Mail) ausgewiesene Preis. Alle Preise sind Endpreise in Euro. Der Gesamtpreis ist die Vergütung ausschließlich für die in § 2 Abs. 4 beschriebene 1:1-Hauptleistung. Die akzessorischen Nebenleistungen nach § 2 Abs. 7 (digitale Begleitmaterialien, Community-Zugang, SaaS-Tool-Nutzung, Open Sparring Hour) werden unentgeltlich zur Verfügung gestellt; ihnen ist kein eigenständiger Preisanteil zugeordnet.

(2) Gemäß § 19 UStG wird keine Umsatzsteuer erhoben und nicht gesondert ausgewiesen.

(3) Die Zahlung erfolgt wahlweise als Einmalzahlung (fällig sofort bei Vertragsschluss) oder in Raten gemäß der in der Leistungsvereinbarung aufgeführten Ratenzahlungsvereinbarung. Bei Wahl der Ratenzahlung ist die erste Rate sofort bei Vertragsschluss, jede weitere Rate jeweils zum gleichen Tag des Folgemonats fällig, soweit die Leistungsvereinbarung nichts Abweichendes regelt.

(4) Die Ratenzahlung stellt eine reine Fälligkeitsregelung dar; es handelt sich nicht um ein entgeltliches Darlehen im Sinne der §§ 491 ff. BGB. Zinsen oder sonstige Entgelte für die Ratenzahlung werden nicht erhoben; der Gesamtpreis ist bei Ratenzahlung identisch mit dem bei Einmalzahlung.

(5) Die Zahlungsabwicklung erfolgt über den Zahlungsdienstleister Stripe (Stripe Payments Europe, Ltd., Irland). Akzeptierte Zahlungsmethoden sind insbesondere Kreditkarte, SEPA-Lastschrift, Apple Pay und Google Pay, soweit technisch verfügbar.

(6) Gerät der Kunde mit mindestens zwei aufeinanderfolgenden Raten ganz oder teilweise in Verzug und beträgt der rückständige Betrag mindestens 10 % des Gesamtpreises, kann der Anbieter den Kunden unter Setzung einer Zahlungsfrist von zwei Wochen und unter Androhung der Gesamtfälligstellung zur Nachzahlung auffordern. Nach fruchtlosem Fristablauf kann der Anbieter den gesamten noch ausstehenden Restbetrag sofort fällig stellen. Das Recht des Kunden zur jederzeitigen Kündigung nach § 627 BGB (siehe § 11) bleibt unberührt; nach Kündigung entfällt die Pflicht zur Zahlung weiterer Raten, soweit diese auf nach Kündigungswirkung nicht mehr zu leistende Dienste entfallen.

(7) Bei Zahlungsverzug ist der Anbieter berechtigt, Verzugszinsen in Höhe von fünf Prozentpunkten über dem Basiszinssatz (§ 288 Abs. 1 BGB) zu verlangen. Für jede über die erste Zahlungserinnerung hinausgehende schriftliche Mahnung kann der Anbieter eine Mahnkostenpauschale in Höhe von 2,50 EUR berechnen. Dem Kunden bleibt der Nachweis vorbehalten, dass dem Anbieter ein geringerer Schaden oder kein Schaden entstanden ist.

(8) Der Kunde erhält nach Zahlungseingang bzw. vollständiger Ratenzahlung eine Rechnung per E-Mail zugesandt. Da gemäß § 19 UStG keine Umsatzsteuer erhoben wird, enthält die Rechnung keinen gesonderten Umsatzsteuer-Ausweis.

§ 5 Termine, Verschiebung, Ausfall

(1) Die Termine der 1:1-Sessions werden zwischen Anbieter und Kunde individuell vereinbart, in der Regel über ein vom Anbieter bereitgestelltes Online-Terminbuchungstool.

(2) Verschiebung durch den Kunden: Der Kunde kann einen vereinbarten Termin bis spätestens 24 Stunden vor dem Termin in Textform (z. B. per E-Mail) ohne Angabe von Gründen verschieben. Der Anbieter bemüht sich, innerhalb der laufenden Vertragslaufzeit einen Ersatztermin anzubieten.

(3) Kurzfristige Absage / Nichterscheinen: Erfolgt die Absage später als 24 Stunden vor dem Termin oder erscheint der Kunde nicht zum vereinbarten Termin (No-Show), gilt die Session als abgehalten, es sei denn, der Kunde weist einen unverschuldeten wichtigen Grund (z. B. Krankheit mit ärztlicher Bescheinigung, Todesfall in der Familie, höhere Gewalt) nach. Auf Wunsch des Kunden bemüht sich der Anbieter in solchen Fällen nach billigem Ermessen um einen Ersatztermin.

(4) Verschiebung durch den Anbieter: Muss der Anbieter einen Termin verschieben, teilt er dies dem Kunden unverzüglich mit und bietet mindestens zwei alternative Termine innerhalb von 14 Tagen an.

(5) Nachholzeitraum: Nicht wahrgenommene Sessions im Sinne von Absatz 3 können bis zum Ende des vereinbarten Vertragszeitraums nachgeholt werden. Eine Übertragung auf Folgeverträge oder eine Auszahlung findet nicht statt.

(6) Open Sparring Hour, Absage und Verschiebung: Abweichend von den Absätzen 1 bis 5 (die sich ausschließlich auf die 1:1-Hauptleistung beziehen) ist der Anbieter berechtigt, einzelne Termine der Open Sparring Hour ohne Angabe von Gründen abzusagen, zeitlich zu verschieben oder ersatzlos ausfallen zu lassen, insbesondere bei Urlaub, Krankheit, technischen Störungen, unzureichender Teilnehmerzahl oder sonstigen organisatorischen Gründen. Eine Mitteilung erfolgt nach Möglichkeit spätestens am Vortag per E-Mail oder über die Community-Plattform. Ein Anspruch auf Nachholung abgesagter Open Sparring Hours oder auf anteilige Vergütungsrückerstattung besteht nicht. Die Vertragserfüllung hängt ausschließlich von der Erbringung der 1:1-Hauptleistung nach § 2 Abs. 4 ab.

§ 6 Digitale Begleitmaterialien, Community, SaaS-Tools, Open Sparring Hour

(1) Digitale Begleitmaterialien (§ 2 Abs. 7 lit. a): Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit ein einfaches, nicht übertragbares, nicht unterlizenzierbares Nutzungsrecht zur persönlichen, nicht-kommerziellen Nutzung der bereitgestellten digitalen Begleitmaterialien ein. Untersagt sind dem Kunden insbesondere:

a) die Vervielfältigung über den vertragsgemäßen Gebrauch hinaus,
b) die öffentliche Zugänglichmachung, Weitergabe, Veröffentlichung (auch in Auszügen),
c) die kommerzielle Weiterverwendung, insbesondere die Wiederverwertung in eigenen Angeboten,
d) die Bearbeitung, Umgestaltung und Übersetzung ohne ausdrückliche Zustimmung des Anbieters.

Nach Beendigung des Vertrags erlischt das Nutzungsrecht. Heruntergeladene Dateien sind zu löschen; Ausdrucke dürfen zum persönlichen Archiv behalten werden. Alle Urheber- und Nutzungsrechte verbleiben beim Anbieter (§§ 31 ff. UrhG).

(2) Community (§ 2 Abs. 7 lit. b): Der Kunde verpflichtet sich, in der Community

a) die Rechte anderer Teilnehmender und Dritter zu wahren, insbesondere keine beleidigenden, diskriminierenden, diffamierenden, strafbaren oder rechtsverletzenden Inhalte zu posten,
b) keine vertraulichen Inhalte anderer Teilnehmender weiterzugeben,
c) keine Werbung, Spam oder kommerziellen Angebote an andere Teilnehmende zu richten,
d) keine Inhalte Dritter ohne deren Einwilligung zu teilen.

Der Anbieter ist in Ausübung seines virtuellen Hausrechts berechtigt, gegen die Verhaltensregeln verstoßende Beiträge zu löschen und den Kunden bei wiederholten oder schwerwiegenden Verstößen nach vorheriger Abmahnung (bei schweren Verstößen auch ohne Abmahnung) vorübergehend oder dauerhaft von der Community auszuschließen. Ein Ausschluss aus der Community berührt die Hauptleistung (1:1-Beratung) grundsätzlich nicht; die Regelungen zur fristlosen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 11 Abs. 3) bleiben unberührt.

(3) SaaS-Tools (§ 2 Abs. 7 lit. c): Der Anbieter räumt dem Kunden für die Vertragslaufzeit eine einfache, nicht übertragbare, widerrufliche Nutzungslizenz an den in der Leistungsvereinbarung benannten SaaS-Tools des Anbieters ein. Der Anbieter bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Tools, ohne eine bestimmte Verfügbarkeitsquote (SLA) zuzusichern. Ausfallzeiten für Wartung, Updates und aus Gründen höherer Gewalt sind möglich. Bei längeren Ausfällen passt der Anbieter den Beratungsablauf entsprechend an oder stellt vergleichbare Arbeitsmittel zur Verfügung. Der Anbieter kann einzelne Tools aus sachlichen Gründen (z. B. Einstellung der Weiterentwicklung, Umstellung der technischen Infrastruktur) durch vergleichbare Tools ersetzen, soweit der Kunde dadurch nicht unangemessen benachteiligt wird.

(4) Die vom Kunden in die SaaS-Tools eingegebenen Inhalte und die vom Tool generierten Arbeitsergebnisse verbleiben beim Kunden. Der Anbieter wird diese nicht ohne Einwilligung des Kunden für eigene Zwecke nutzen. Die gesonderten Nutzungsbedingungen der SaaS-Tools in der bei Vertragsschluss geltenden Fassung (abrufbar unter den jeweiligen Impressums-Links der Tools) finden ergänzend Anwendung und sind diesen AGB hierarchisch nachgeordnet.

(5) Nach Beendigung des Vertrags endet der kostenfreie Zugang zu den SaaS-Tools. Der Kunde kann die Tools danach separat gegen Entgelt zu den dann geltenden Preisen weiter nutzen.

(6) Open Sparring Hour, Teilnahmebedingungen (§ 2 Abs. 7 lit. d):

a) Freiwillige Teilnahme: Die Teilnahme des Kunden an der Open Sparring Hour ist jederzeit freiwillig. Die Nichtteilnahme an einzelnen oder allen Open Sparring Hours berührt den Vertrag und dessen Erfüllung nicht und begründet keinen Anspruch des Kunden auf Vergütungsminderung, Rückerstattung oder Nachholung.

b) Keine Aufzeichnung: Der Anbieter zeichnet die Open Sparring Hour nicht auf, stellt keine Mitschnitte oder Transkriptionen zur Verfügung und erstellt keine inhaltlichen Zusammenfassungen im Nachgang. Dem Kunden ist es untersagt, die Open Sparring Hour oder Teile hiervon per Bild-, Ton- oder Bildschirmmitschnitt aufzuzeichnen oder Dritten zugänglich zu machen. Verstöße berechtigen den Anbieter zum sofortigen Ausschluss des Kunden aus der Open Sparring Hour sowie bei schwerwiegenden Verstößen zur außerordentlichen Kündigung nach § 626 BGB.

c) Vertraulichkeit: Der Kunde verpflichtet sich, sämtliche im Rahmen der Open Sparring Hour von anderen Teilnehmenden geteilten geschäftlichen, persönlichen oder sonstigen nicht-öffentlichen Informationen streng vertraulich zu behandeln und weder ganz noch in Teilen an Dritte weiterzugeben. Diese Vertraulichkeitsverpflichtung besteht über das Ende der Vertragslaufzeit hinaus für die Dauer von drei Jahren fort.

d) Kein Anspruch auf Wissensvermittlung: Ein Anspruch des Kunden auf Vermittlung bestimmter Inhalte, auf Beantwortung bestimmter Fragen, auf Berücksichtigung seiner konkreten Fragestellung in einer bestimmten Session oder auf Erreichen eines bestimmten Lern-, Erkenntnis- oder Ergebnisstands besteht nicht. Der Anbieter gibt Beratungs-Impulse nach freiem fachlichem Ermessen aus seiner individuellen Beratungsperspektive.

e) Verhaltensregeln im Gruppen-Setting: Der Kunde verpflichtet sich, sich respektvoll gegenüber anderen Teilnehmenden zu verhalten, keine beleidigenden, diskriminierenden, diffamierenden oder rechtsverletzenden Äußerungen zu tätigen und keine Werbung oder kommerziellen Angebote an andere Teilnehmende zu richten. Der Anbieter übt das virtuelle Hausrecht aus und kann Teilnehmende bei Verstoß nach Abmahnung (bei schwerwiegenden Verstößen auch ohne) aus der jeweiligen Session oder dauerhaft aus der Open Sparring Hour entfernen. Die 1:1-Hauptleistung bleibt hiervon unberührt.

§ 7 Mitwirkung des Kunden

(1) Eine wirksame Beratung setzt die aktive Mitwirkung des Kunden voraus. Der Kunde ist daher gehalten:

a) zu vereinbarten Sessions pünktlich und vorbereitet zu erscheinen,
b) dem Anbieter die für die Beratung erforderlichen Informationen zu seinem Vorhaben wahrheitsgemäß mitzuteilen,
c) mit dem Anbieter vereinbarte nächste Schritte eigenverantwortlich umzusetzen und dem Anbieter den Umsetzungsstand mitzuteilen,
d) die technischen Voraussetzungen für die Video-Konferenz (stabile Internet-Verbindung, funktionsfähige Kamera und Mikrofon) bereitzustellen.

(2) Die Mitwirkung des Kunden ist Obliegenheit, nicht Hauptpflicht. Verletzt der Kunde seine Mitwirkungsobliegenheit, steht dem Anbieter kein eigener Erfüllungs- oder Schadensersatzanspruch zu. Der Anbieter haftet jedoch nicht für Beratungsergebnisse, die aufgrund fehlender oder unzureichender Mitwirkung des Kunden ausbleiben.

§ 8 Widerrufsrecht für Verbraucher

(1) Verbrauchern steht ein 14-tägiges Widerrufsrecht nach den gesetzlichen Bestimmungen (§§ 355, 356 BGB) zu. Die vollständige Widerrufsbelehrung mit Muster-Widerrufsformular ist Bestandteil dieser AGB (siehe unten) und zusätzlich unter https://speedlaunch.de/widerrufsbelehrung abrufbar.

(2) Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsschlusses.

(3) Ab dem 19. Juni 2026 steht Verbrauchern zusätzlich eine Online-Widerrufsfunktion gemäß § 356a BGB (Umsetzung der Richtlinie (EU) 2023/2673) unter https://speedlaunch.de/widerruf zur Verfügung. Nach Nutzung dieser Funktion übermittelt der Anbieter unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Zeitstempel auf einem dauerhaften Datenträger.

§ 9 Vorzeitiger Leistungsbeginn, Wertersatz

(1) Verlangt der Kunde ausdrücklich im Bestellprozess (§ 3 Abs. 4 lit. b), dass der Anbieter mit der Erbringung der Beratungsleistung vor Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist beginnt, und widerruft der Kunde den Vertrag sodann wirksam, so hat der Kunde dem Anbieter Wertersatz für die bis zum Zugang der Widerrufserklärung erbrachten Teilleistungen zu leisten (§ 357a Abs. 2 BGB).

(2) Die Höhe des Wertersatzes bemisst sich zeitanteilig auf Basis des vereinbarten Gesamtpreises, bezogen auf die erbrachten 1:1-Sessions im Verhältnis zur vertraglich vereinbarten Gesamtzahl. Die Nutzung oder Nichtnutzung der akzessorischen Nebenleistungen nach § 2 Abs. 7 (einschließlich der Open Sparring Hour) bleibt bei der Wertersatz-Berechnung außer Betracht, da diese Nebenleistungen unentgeltlich erbracht werden und ihnen kein eigenständiger Preisanteil zugeordnet ist (§ 4 Abs. 1).

(3) Ist der vereinbarte Gesamtpreis unverhältnismäßig hoch, wird der Berechnung des Wertersatzes stattdessen der Marktwert der bis zum Widerruf erbrachten Teilleistungen zugrunde gelegt (§ 357a Abs. 2 Satz 3 BGB).

(4) Das Widerrufsrecht des Kunden nach § 8 bleibt von einem vorzeitigen Leistungsbeginn unberührt; insbesondere erlischt das Widerrufsrecht bei nicht vollständig erbrachter Dienstleistung nicht allein durch Beginn der Leistung, sondern läuft die vollen 14 Tage.

§ 10 Haftung

(1) Der Anbieter haftet uneingeschränkt:

a) bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit,
b) für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit,
c) nach den Vorschriften des Produkthaftungsgesetzes,
d) im Umfang einer vom Anbieter übernommenen Garantie.

(2) Bei leicht fahrlässiger Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf (Kardinalpflicht), ist die Haftung des Anbieters auf den bei Vertragsschluss vorhersehbaren, vertragstypischen Schaden begrenzt.

(3) Eine weitergehende Haftung des Anbieters ist ausgeschlossen; dies gilt insbesondere für die leicht fahrlässige Verletzung von Nebenpflichten.

(4) Die Haftungsbeschränkungen der Absätze 2 und 3 gelten in gleichem Umfang zugunsten der gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Anbieters.

(5) Erfolgsausschluss: Der Anbieter erbringt Beratungsleistungen und schuldet kein bestimmtes Ergebnis. Insbesondere wird kein konkreter wirtschaftlicher Erfolg (z. B. Umsätze, Gewinne, Kundenzahlen), kein bestimmter Zeitpunkt der Zielerreichung und keine Geschäftsgründung zugesichert. Die Umsetzung der Beratung in die unternehmerische Praxis und die daraus resultierenden Ergebnisse liegen ausschließlich im Verantwortungsbereich des Kunden.

(6) Der Anbieter erbringt keine steuerliche, rechtliche oder medizinische Beratung. Äußerungen des Anbieters zu rechtlichen, steuerlichen oder medizinischen Themen im Rahmen der Sessions sind ausschließlich als informelle Diskussionsbeiträge zu verstehen und ersetzen keine fachkundige Beratung durch qualifizierte Dritte. Der Kunde ist verpflichtet, vor konkreten Umsetzungsentscheidungen in diesen Bereichen eigenverantwortlich qualifizierte Fachberater (Rechtsanwalt, Steuerberater, Arzt) zu konsultieren.

(7) Besondere Regelungen zur Open Sparring Hour: Die Open Sparring Hour (§ 2 Abs. 7 lit. d) wird als unentgeltliche, akzessorische Nebenleistung angeboten. Der Anbieter übernimmt insoweit, unbeschadet der zwingenden Haftungstatbestände nach Absatz 1, keine Gewähr

a) für die Durchführung einer bestimmten Mindestanzahl an Open Sparring Hours innerhalb der Vertragslaufzeit,
b) für einen bestimmten Wochentag, eine bestimmte Uhrzeit oder eine bestimmte Mindestdauer einzelner Open Sparring Hours,
c) für eine bestimmte Teilnehmerzahl, Zusammensetzung der Gruppe oder Themen-Relevanz der durch andere Teilnehmende eingebrachten Fragen,
d) für die inhaltliche Verwertbarkeit, Richtigkeit oder unternehmerische Eignung von im Rahmen der Open Sparring Hour gegebenen Impulsen für die individuelle Situation des Kunden,
e) für die Stabilität oder ununterbrochene Funktionsfähigkeit der eingesetzten Video-Konferenz-Infrastruktur.

Die Haftung des Anbieters für Ausfall, Absage, Verschiebung oder eingeschränkte Durchführung einzelner Open Sparring Hours ist, unbeschadet der zwingenden Haftungstatbestände nach Absatz 1, ausgeschlossen.

§ 11 Vertragslaufzeit, Kündigung

(1) Der Vertrag wird für eine feste Laufzeit ab Vertragsschluss geschlossen und endet ohne Kündigung automatisch mit Ablauf dieses Zeitraums. Eine automatische Verlängerung findet nicht statt. Die konkrete Laufzeit ergibt sich aus der Leistungsvereinbarung nach § 1 Abs. 1.

(2) Außerordentliches Kündigungsrecht des Kunden nach § 627 BGB: Da es sich bei der Beratungsleistung des Anbieters um Dienste höherer Art handelt, die aufgrund besonderen Vertrauens übertragen werden, kann der Kunde den Vertrag jederzeit nach § 627 BGB kündigen. Die Kündigung ist in Textform (z. B. per E-Mail) zu erklären und wirkt ab Zugang beim Anbieter. Im Fall einer Kündigung nach dieser Regelung hat der Anbieter nach § 628 Abs. 1 BGB Anspruch auf den Teil der Vergütung, der den bis zur Kündigung geleisteten Diensten entspricht. Darüber hinaus vom Kunden geleistete Zahlungen werden dem Kunden anteilig zurückerstattet. Bei vereinbarter Ratenzahlung werden nach Kündigungswirkung noch nicht fällige Raten, die auf nicht mehr zu erbringende Dienste entfallen, nicht mehr geschuldet; bereits gezahlte Beträge, die auf nach Kündigung nicht mehr zu leistende Dienste entfallen, werden dem Kunden zurückerstattet.

(3) Das Recht beider Parteien zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund (§ 626 BGB) bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund für den Anbieter liegt insbesondere vor bei erheblichem Zahlungsverzug, gravierendem Verstoß des Kunden gegen die Community-Verhaltensregeln (§ 6 Abs. 2) oder wenn dem Anbieter die Fortsetzung der Beratung aus in der Person des Kunden liegenden Gründen nicht mehr zumutbar ist.

(4) Das gesetzliche Widerrufsrecht des Kunden nach § 8 bleibt unberührt.

§ 12 Geistiges Eigentum, Vertraulichkeit

(1) Materialien des Anbieters: Alle vom Anbieter im Rahmen der Beratung bereitgestellten Inhalte, Materialien, Methoden, Konzepte, Vorlagen, Grafiken, Texte und Präsentationen sind urheberrechtlich geschützt. Rechte hieran verbleiben beim Anbieter. Der Kunde erhält nur die in § 6 Abs. 1 beschriebenen Nutzungsrechte.

(2) Inhalte des Kunden: Alle vom Kunden in die Beratung eingebrachten eigenen Inhalte sowie die vom Kunden unter Nutzung der SaaS-Tools erzeugten Arbeitsergebnisse verbleiben ausschließlich beim Kunden. Der Anbieter erhält hieran keine Rechte.

(3) Session-Inhalte: Die in den 1:1-Sessions besprochenen Inhalte dienen der Beratung des Kunden. Der Kunde darf die Sessions nicht ohne vorherige schriftliche Einwilligung des Anbieters aufzeichnen oder mitschneiden. Der Anbieter zeichnet Sessions nicht auf.

(4) Vertraulichkeit: Die Parteien verpflichten sich, alle im Rahmen der Beratung zur Kenntnis gelangten nicht-öffentlichen Informationen der anderen Partei (insbesondere Geschäfts-, Betriebs- und Vermögensverhältnisse, Konzepte, Pläne, personenbezogene Daten) vertraulich zu behandeln und nicht an Dritte weiterzugeben. Die Geheimhaltungspflicht gilt nicht für Informationen, die (a) bei Vertragsschluss bereits öffentlich bekannt waren oder nachträglich ohne Zutun der empfangenden Partei öffentlich werden, (b) der empfangenden Partei bereits vor Vertragsschluss rechtmäßig bekannt waren oder (c) aufgrund gesetzlicher Verpflichtungen oder behördlicher Anordnung offenzulegen sind. Die Geheimhaltungspflicht besteht über das Ende des Vertragsverhältnisses hinaus für die Dauer von drei Jahren fort.

§ 13 Datenschutz

Informationen zum Umgang mit personenbezogenen Daten enthält die Datenschutzerklärung, abrufbar unter https://speedlaunch.de/datenschutz.

§ 14 Vertragssprache, Vertragstext

(1) Die Vertragssprache ist Deutsch.

(2) Der Vertragstext wird vom Anbieter nicht in einer für den Kunden dauerhaft abrufbaren Form gespeichert. Der Kunde kann die AGB, die Widerrufsbelehrung, das Muster-Widerrufsformular sowie die Bestellbestätigung aus der ihm per E-Mail zugesandten Bestätigungsnachricht speichern oder ausdrucken.

§ 15 Außergerichtliche Streitbeilegung

Der Anbieter ist nicht bereit und nicht verpflichtet, an Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle teilzunehmen (§ 36 Abs. 1 Nr. 1 VSBG).

§ 16 Anwendbares Recht, Gerichtsstand

(1) Auf sämtliche zwischen dem Anbieter und dem Kunden bestehenden Rechtsbeziehungen findet ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts Anwendung. Gegenüber Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur insoweit, als nicht der gewährte Schutz durch zwingende Bestimmungen des Rechts des Staates, in dem der Verbraucher seinen gewöhnlichen Aufenthalt hat, entzogen wird (Art. 6 Rom-I-VO).

(2) Für Verbraucher gelten die gesetzlichen Gerichtsstände. Eine Gerichtsstandsvereinbarung zulasten des Verbrauchers wird nicht getroffen.

§ 17 Abtretungsverbot

Die Rechte und Pflichten des Kunden aus diesem Vertrag sind ohne vorherige schriftliche Zustimmung des Anbieters nicht auf Dritte übertragbar. Insbesondere kann der Kunde den Anspruch auf die persönlichen 1:1-Beratungsleistungen nicht an Dritte abtreten oder die Vertragsposition übergeben.

§ 18 Schlussbestimmungen

(1) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam sein oder werden, so bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen Bestimmung tritt die gesetzliche Regelung (§ 306 BGB).

(2) Für diesen Vertrag gelten ausschließlich die AGB in der bei Vertragsschluss geltenden Fassung, die dem Kunden vor Vertragsschluss in Textform bereitgestellt wurde.

(3) Änderungen dieser AGB für laufende Verträge kann der Anbieter nur aus triftigem Grund vornehmen, insbesondere bei Änderungen der Gesetzeslage oder höchstrichterlicher Rechtsprechung, die eine Anpassung erfordern, oder bei behördlichen Anordnungen. Der Anbieter wird dem Kunden geplante Änderungen mindestens sechs Wochen vor deren geplantem Wirksamwerden in Textform mitteilen. Widerspricht der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von sechs Wochen nach Zugang der Mitteilung, gelten die Änderungen als genehmigt. Der Anbieter weist in der Änderungsmitteilung ausdrücklich auf die Bedeutung des Schweigens und das Widerspruchsrecht hin. Widerspricht der Kunde, läuft der Vertrag unverändert weiter; der Anbieter kann in diesem Fall unter Einhaltung einer Frist von einem (1) Monat kündigen.


Widerrufsbelehrung

Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, binnen vierzehn Tagen ohne Angabe von Gründen diesen Vertrag zu widerrufen.

Die Widerrufsfrist beträgt vierzehn Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses.

Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie uns

Ventura Life Design
Inhaber: Alexander Freytag
Fehrbelliner Straße 46
10119 Berlin
Telefon: +49 151 56075879
E-Mail: alexander@venturalife.de

mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. ein mit der Post versandter Brief oder E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren. Sie können dafür das beigefügte Muster-Widerrufsformular verwenden, das jedoch nicht vorgeschrieben ist.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

Folgen des Widerrufs

Wenn Sie diesen Vertrag widerrufen, haben wir Ihnen alle Zahlungen, die wir von Ihnen erhalten haben, unverzüglich und spätestens binnen vierzehn Tagen ab dem Tag zurückzuzahlen, an dem die Mitteilung über Ihren Widerruf dieses Vertrags bei uns eingegangen ist. Für diese Rückzahlung verwenden wir dasselbe Zahlungsmittel, das Sie bei der ursprünglichen Transaktion eingesetzt haben, es sei denn, mit Ihnen wurde ausdrücklich etwas anderes vereinbart; in keinem Fall werden Ihnen wegen dieser Rückzahlung Entgelte berechnet.

Haben Sie verlangt, dass die Dienstleistungen während der Widerrufsfrist beginnen sollen, so haben Sie uns einen angemessenen Betrag zu zahlen, der dem Anteil der bis zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie uns von der Ausübung des Widerrufsrechts hinsichtlich dieses Vertrags unterrichten, bereits erbrachten Dienstleistungen im Vergleich zum Gesamtumfang der im Vertrag vorgesehenen Dienstleistungen entspricht.

Ende der Widerrufsbelehrung


Muster-Widerrufsformular

(Wenn Sie den Vertrag widerrufen wollen, dann füllen Sie bitte dieses Formular aus und senden Sie es zurück.)

An

Ventura Life Design, Inhaber: Alexander Freytag
Fehrbelliner Straße 46
10119 Berlin
E-Mail: alexander@venturalife.de

Hiermit widerrufe(n) ich/wir () den von mir/uns () abgeschlossenen Vertrag über die Erbringung der folgenden Dienstleistung (*):

Bestellt am () / erhalten am ():

Name des/der Verbraucher(s):

Anschrift des/der Verbraucher(s):

Unterschrift des/der Verbraucher(s) (nur bei Mitteilung auf Papier):

Datum:

(*) Unzutreffendes streichen.


Hinweis zum Widerrufsbutton (gültig ab 19.06.2026)

Ab dem 19. Juni 2026 können Sie Ihr Widerrufsrecht zusätzlich zu den oben genannten Wegen auch über eine Online-Widerrufsfunktion ausüben. Diese erreichen Sie unter https://speedlaunch.de/widerruf. Wenn Sie diese Online-Funktion nutzen, übermitteln wir Ihnen auf einem dauerhaften Datenträger (z. B. per E-Mail) unverzüglich eine Eingangsbestätigung mit Informationen zum Inhalt Ihrer Widerrufserklärung sowie dem Datum und der Uhrzeit ihres Eingangs.